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Townships

Etwas abseits vom Touristenrummel zeigt sich eine ganz andere Seite von Kapstadt: die Townships. Das Bild wird hier von Armut und Kriminalität geprägt.
1950 trat der "Group Area Act" in Kraft, ein Gesetz, das die Schwarzen und Farbigen in eigene Wohngebiete außerhalb Kapstadts verwies. Seither wachsen die Wohnviertel in den Cape Flats, der großen, flachen Ebene südöstlich Kapstadts, in der sich die Townships befinden. Hier lebt die Mehrheit der Farbigen und Schwarzen.
Die Häuser in den Townships sind klein, überfüllt und heruntergekommen. Niemand kümmerst sich hier um die Instandhaltung. In manchen Townships sind ganze Gebiete fest in der Hand von kriminellen Gangs. Drogen, Vergewaltigungen, Diebstahl und Morde sind an der Tagesordnung. Daher sollten Touristen auf keinen Fall auf eigene Faust die Townships besichtigen. Ein Ausflug in diese Gegend ist ohne organisierte Tour absolut gefährlich! Eine Township-Tour lohnt sich allemal. Achten Sie dabei auf bedeckte Kleidung und fotografieren Sie nicht ungefragt Personen.

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