Kap der Guten Hoffnung
Vom Kap der Guten Hoffnung haben wohl alle schon gehört! Darum gehört es natürlich auch zum Pflichtprogramm eines jeden Kaptstadtbesuchers. Es handelt sich nicht wie oft angenommen um den südlichsten Punkt Afrikas, sondern den südwestlichsten. Der südlichste Punkt Afrikas ist das Kap Agulhas. Neben dem Kap der Guten Hoffnung, einem steilen Kliff mit vorgelagertem Felsstrand, gibt es auf der Halbinsel noch Cape Point. Von der Aussichtsplattform des Leuchtturms am Cape Point kann man die Kapspitze sehen, ebenso das Kap der Guten Hoffnung. Auch der Zusammenfluß von Indischem Ozean und Atlantik ist aufgrund der unterschiedlichen Stömungsfarben gut zu erkennen.Wichtig: Da es in dieser Höhe oft stürmt, regnet oder neblig ist, ziehen Sie unbedingt wetterfeste Kleidung an.
Kap der Stürme
Bartholomeus Diaz entdeckte auf der Suche nach einem Seeweg nach Asien das Kap als erster Europäer. Er geriet am Kap in einen Sturm und nannte es daraufhin Kap der Stürme. König Johann von Portugal bezeichnete die steile stürmische Landzunge als Kap der Guten Hoffnung, da er in der Umrundung des Kaps ein gutes Omen sah und gute Hoffnung hatte, den Seeweg nach Indien zu entdecken. Der fliegende Holländer
Am Kap der Guten Hoffnung oder auch dem Kap der Stürme hat die Legende um den "Fliegenden Holländer" ihren Ursprung. Der Kapitän des holländischen Schiffes "Flying Dutchman", Hendrik van der Decken, wollte 1680 bei stürmischer See das Kap umrunden. Das Schiff verschwand ohne jegliche Spur und tauchte von da an immer wieder fliegend und mit zerstörten Segeln im Nebel auf, um andere Seefahrer zu warnen. Seither wird immer wieder behauptet, dass das verloren gegangen Schiff gesehen wurde.
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